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Voll elektrisch!

Der uralte Traum des Menschen, künstliches Licht zu besitzen, ging erst vor hundert Jahren in Erfüllung. Elektrischer Strom ist heute so alltäglich und selbstverständlich, dass sich die meisten Leute keine Gedanken mehr darüber machen.

Wir haben für Euch ein paar interessante Themen zusammengetragen...

Warum können Schwalben auf

Stromleitungen sitzen?

Warum leuchtet das Glühwürmchen?

Was sind elektrische Fische?

 

Antwort:

Schwalben können auf Stromleitungen sitzen, da keine Spannungsdifferenz zwischen dem linken und dem rechten Fuß besteht.

Große Vögel hingegen werden immer wieder Opfer von Stromschlägen. Zum Beispiel der Weißstorch oder der Uhu, wegen ihrer Größe kann es vorkommen, dass sie zwei Leitungen gleichzeitig oder aber eine Leitung und einen Metallpfosten berühren.

Wenn Leitungen eine unterschiedliche Spannung haben, fließt Strom.

Antwort:

Im Frühsommer tanzen kleine Lichter an feuchten Waldrändern. Feen? Elfen? Irrlichter?

Nein, es sind Glühwürmchen. Und was wir da beobachten können, ist ein außergewöhnlicher Paarungstanz.

Die Glühwürmchen, auch Johanniswürmchen genannt, sind in Wirklichkeit Käfer. Die Weibchen haben allerdings verkümmerte Flügel und ähneln eher einer Larve, daher der Name. Zwei Arten von Leuchtkäfern leben in Deutschland, ungefähr 2000 sind es weltweit. Sie gehören zu den wenigen leuchtenden Landtieren – im Meer ist diese Eigenschaft keine Seltenheit.

„Biolumineszenz“ – biologisches Leuchten – nennt man die Fähigkeit einiger Mikroorganismen, Fische, Insekten und anderer Tiere, Licht zu erzeugen. Das Leuchtorgan der Glühwürmchen befindet sich am hinteren Körperende und erinnert in seinem Aufbau an eine Taschenlampe, in der eine Glühbirne Licht liefert, ein Reflektor es bündelt, und eine durchsichtige Scheibe es nach außen lässt: All diese Aufgaben übernehmen bei den Leuchtkäfern spezialisierte Zellen. Die Energieübertragung ist dabei höchst effektiv: Etwa 95% der gespeicherten Energie wird zu Licht umgewandelt. Bei einer herkömmlichen Glühbirne dagegen gehen 95% der elektrischen Energie als Wärme verloren.

Mit ihrem Lichtspielen machen sich die Leuchtkäfer attraktiv. Am Boden sitzen die flugunfähigen Weibchen und winken, während die Männchen in der Luft werbend um sie herum tanzen. Jede Leuchtkäfer-Art hat dabei ihr eigenes Leuchten: Die Glühwürmchen in Deutschland etwa strahlen dauerhaft, in Italien blinken sie in einem ganz bestimmten Takt. Und auch die Farbe des ausgestrahlten Lichtes ist unterschiedlich. Damit erreichen die Insekten, dass immer die richtigen Partner zusammen finden.

Doch das gelingt trotzdem nicht immer. Die Weibchen mancher Leuchtkäfer-Arten können das Leuchtsignal einer anderen Art imitieren. Sie locken die artfremden Männchen an – und verschlingen sie. Die gefräßigen Weibchen haben es auf einen Bitterstoff der fremden Männchen abgesehen, der die Tiere vor Fressfeinden schützt. Das hübsche Lichtspiel muss also nicht immer ein Ausdruck von Liebe sein…

 

Tanz der Glühwürmchen in der Dämmerung

Antwort:

Als elektrische Fische oder auch Zitterfische werden all jene Fische zusammengefasst die in der Lage sind elektrischen Strom zu produzieren und zu nutzen.

Bei den meisten Fischen die hierzu in der Lage sind, etwa den Messerfischen oder dem skurril erscheinenden Elefantenfisch, werden recht kleine Spannungen erzeugt die ein elektrisches Feld um den Körper des Tieres bilden. Mit Hilfe dieses Feldes können die Tiere Veränderungen der Umgebung wahrnehmen die im Bereich von 0,1 Mikrovolt liegen. Moderne Spannungsmessgeräte haben bereits bei etwa der Hundertfachen Spannung Probleme. Mit diesem Wahrnehmungsvermögen können sich die Tiere an den Feldlinien der Erde orientieren Beute und Räuber erkennen oder untereinander kommunizieren.

Mehr erfahren und weiterlesen:

Uni-Protokolle

 

 

Spannungssfelder von Elefantenfischen

Stromerklärende Links:

  kabelsalat.tv

  grundschulmarkt.de

  kids-and-science.de